Historie
1865 wurde die neugotische katholische Kirche St. Peter und Paul erbaut. Sie wurde durch eine Schenkung der Witwe Anna Maria Naetscher finanziert.
Bis zu dieser Zeit gehörte die Kirchengemeinde Wombach zur Pfarrei St. Michael in Lohr. Mit dem Bau der ersten Kirche wurde die Kirchengemeinde Wombach Filiale der Pfarrei St. Michael in Lohr.
Die alte neugotische Kirche wurde 1972/73 abgebrochen. Heute erinnert an ihrem Standort eine Gedenktafel an das frühere Gotteshaus.
Die neue Rundkirche
Am 14. April 1965 wurde die erste Kirche durch die neuerbaute Rundkirche auf dem Märzenhügel ersetzt und von Weihbischof Alfons Kempf konsekriert.
Die Grundsteinlegung war am 28. Mai 1964, die Segnung am 10. April 1965 durch Domkapitular Johannes Kötzner. Ein Drittel der Kosten von über 1 Million DM brachten die Gemeindemitglieder durch monatliche Haussammlungen auf.
Der Altar steht räumlich im Mittelpunkt; die Gemeinde ist um den Altar geschart. Das Runddach läuft spitz nach oben zu. Die Pläne lieferte der Würzburger Dombaumeister Hans Schädel (1910–1996).
Ausstattung
Dekan Karl Haller (1908–1995) förderte die Ausschmückung der Kirche. Strahlenkranz und Tabernakel stammen von dem Bildhauer Olaf Täuberhahn aus Gambach. Der Kunstmaler Willi Goetz (1926–1993) aus Rimbach bei Volkach malte 1975 die Kreuzwegstationen auf die einzelnen Sichtbetonpfeiler.
Bildnachweis
Das Gemälde der alten Kirche stammt von Konrad Ullrich, der in Wombach geboren wurde und in Augsburg lebte. Die historischen Aufnahmen wurden freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Frau Renate Endres, Frau Dora Vogt, Frau Rita Ullrich (alte Kirche) sowie der Familie Siegler (Bau der Rundkirche).
