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  Radsport RV Viktoria Wombach
Wombacher Mountainbike-Kids im Hessencup erfolgreich /
Weltranglistenpunkte für Felicitas Geiger und Alex Bregenzer
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Trainingslager trägt Früchte


Bei strahlendem Sonnenschein und sommerliche Temperaturen genossen die jüngsten Radsportler des RV Viktoria Wombach ihr Oster-Trainingslager am Bodensee und legten den Grundstein für die Radsportsaison.
Foto: Matthias Stopp

An Ostern hatten die jüngsten Nachwuchs-Mountainbiker des RV Viktoria Wombach noch mit ihren Eltern und Betreuern am Bodensee fleißig trainiert. Jetzt sind sie in die Rennsaison gestartet. Während die einen am Wochenende in beim Abendrennen der RSG Würzburg in Gerbrunn erste Rennerfahrungen sammelten, brachten Sophie Kessler, Noah Sinner und Samia Ulrich Podestplätze vom Hessen-Cup in Bad Orb nach Hause. Die U23-Fahrerin Felicitas Geiger und Alex Bregenzer waren in Osteuropa unterwegs und sammelten fleißig Weltranglistenpunkte.

Bei einem abwechslungsreichen Trainingslager in Konstanz am Bodensee legten in den Osterferien zwanzig Kinder aus der Radsportsportabteilung des RV Viktoria Wombach mit fünfzehn Eltern und Betreuern die Grundlage für eine erfolgreiche Radsportsaison. Neben täglichen Ausfahrten mit dem Mountainbike und Techniktraining standen auch Besichtigungen auf der Insel Reichenau und in Stein am Rhein auf dem Programm. Highlight war am letzten Tag der Besuch des Bikepark Schiener Berg, wo die Nachwuchssportler ihre Abfahrtskünste unter Beweis stellen konnten.

Bei der Gruppe, die im Hessencup startet, resultierten aus dem Trainingslager erste Top- Platzierungen. Beim Mountaibike-Rennen in Bad Orb konnten sie sowohl im Technikwettbewerb mit verbesserter Radbeherrschung als auch im Cross-Contry-Rennen mit höherer Ausdauer überzeugen. Sophie und Jonathan Kessler gewannen jeweils ihr Rennen in den Altersklassen U11 w und U11 m. Ihre Schwester Lea wurde in der U7 Zweite, Noah Sinner, der in der U13 noch zum jüngeren Jahrgang gehört, ließ als Zweiter fast alle älteren Konkurrenten hinter sich. Komplettiert wurde das starke Mannschaftsergebnis durch Alina Endres (6. U13 w), Simon Götze (10. U13 m) und Jonas Endres (11. U11 m).

Auch beim beim Mountainbike-Rennen der RSG Würzburg in Gerbrunn war der RV Viktoria Wombach mit einer große Abordnung vertreten und erreichte folgende Ergebnisse:

U9m: 8. Elias Strohmenger, 9. Jonas Strohmenger
U11m: 7. Felix Strohmenger, 8. Jannis Imhof, 12. Robin Siegler
U13 m: 4. Leo Schuhmann, 7. Noel Gase, 10. Lukas Rüb, 12. Erik Stopp, 13. Jannik Warmuth
U13 w: 3. Siri Ulrich, 6. Lena Stanzel
U15 m: 17. Luis Günther, 18. Robin Gase

Felicitas Geiger (Superior XC Team) und Alex Bregenzer (Stevens Mountainbike Team) musste zu ihrem Renneinsatz etwas weiter anreisen. Sie starteten am Samstag in Walbrzych im Südwesten von Polen. Nach einer längeren Rennpause und eimer Erkrankung in der Vorwoche achtete die Würzburger Medizinstudentin in der Anfangsphase daruf, das Tempo nicht zu überziehen. Obwohl ihr nach eigenem Bekunden noch die Spritzigkeit fehlte, reichte es am Ende hinter den Elitefahrerinnen Isla Short (Großbrittannien) und Aleksandra Podgroska (Polen) zu Platz drei in der Gesamtwertung und zum Sieg in der U23-Wertung. Entsprechend positiv fiel die Bilanz von Felicitas Geiger aus: „Alles in allem war es ein konstantes Rennen und ich bin recht zufrieden. Es war wichtig, noch einmal das Renngefühl vor dem Weltcup-Auftakt in Albstadt zu erleben.“

Alex Begenzer kam am Start gut weg und lag zunächst knapp hinter den Weltklassefahrern Sergio Mantecon Gutierrez (Spanien) und Bartolomiej Wawak (Polen) auf einem aussichtsrreichen sechsten Platz. Dann lockerte sich seine Sattelstütze und rutschte nach unten, so dass er nicht mehr rchtig in die Pedale treten konnte. Erst nach zwei Stops in der Technikzone, die viel Zeit kosteten, war das Problem behoben. Den Zeitverlust konnte der 20- jährige Zelinger nicht mehr aufholen und wurde am Ende Neunter in der Gesamtwertung und Dritter in der U23-Wertung.

Quasi auf dem Rückweg startete Bregenzer am Sonntag in Tschechien bei einem weiteren internationalen Rennen. Bei eisigen vier Grad, Regen und Matsch hielt sich Alex Bregenzer lange Zeit auf Platz sieben. In der letzten Runde ließ die Kraft etwas nach und er wurde noch von einem Fahrer passiert. Mit Platz acht und nur fünf Minuten Rückstand auf den Tschechen Ondrej Cink, der auch im Elite-Weltcup zu den Favoriten zählt, war Alex Brenzer zufrieden: „Ich bin froh, wie sich meine Form entwickelt.“ Auch im Hinblick auf seine Startposition beim Weltcup-Auftakt am kommende Wochenende in Albstadt wirken sich die 26 Weltranglistenpunkte, die er insgesamt für die beiden Rennen erhält, positiv aus. Von Platz 840 klettert er fast 300 Positionen nach oben.

RV-Viktoria Wombach, Thomas Brandl

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